Chronik des Demelhofs
Die Geschichte des Demelhofs reicht bis ins Jahr 1435 zurück. In diesem Jahr wird der Hof erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem Wiederaufbau zwischen 1606 und 1616 befindet sich der Demelhof ununterbrochen im Besitz derselben Familie – eine seltene Kontinuität, die uns bis heute prägt.
In der Reit-im-Winkler Chronik findet sich der Hinweis auf einen Haintzl von Plintaw. Später taucht auch der heutige Hofname auf, beschrieben als „auf dem Demblpaurn guett zu Plindtau“. Diese alten Bezeichnungen erzählen von der langen Verwurzelung des Hofes in der Region.
Überliefert ist zudem, dass sich bereits früh in Altblindau drei Brüder ansiedelten: Thomas, Veit und Klaus. Aus ihren Namen entstanden die bis heute bekannten Hausnamen Demelhof, Feichtenhof und Klasenbauer. Diese Hausnamen wurden über Generationen weitergegeben und blieben bestehen, auch wenn sich Familiennamen im Laufe der Zeit veränderten.
Der Demelhof wurde stetig weiterentwickelt:
In den Jahren 1954 bis 1956 erfolgten der Neubau des Stalls und die Renovierung des Wohnhauses, 1989 der Neubau eines weiteren Wohnhauses und 2006 der Bau des Zuhauses mit moderner Hackschnitzelheizung sowie zwei Ferienwohnungen.
So verbindet der Demelhof bis heute gelebte Geschichte mit zeitgemäßem Leben – fest verwurzelt in der Tradition und offen für die Zukunft.


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